Maria Markowski bringt 250 Gedichte heraus

In einer weitläufigen Auenlandschaft schöpft Maria Markowski ihre kreative Geisteskraft. Ihre Gedichte spiegeln nicht nur die wechselnde Stimmung vom frühen Morgen bis spät in die Nacht wider, sondern auch die dynamische Bandbreite von den Jahresanfängen bis zum Jahresende. Der geneigte Leser finden Variationen vor in Thema, Stimmung und Sprachreichtum. Die einzige Konstante aber stellt die festgefügte Form dar, die den Gedichten und wohl auch ihr eine Spur von Beständigkeit schenkt.


sagte die Mutter vergnügt

Kommt ein Gewitter

nach sieben Jahren

Fug und Recht offen

Bräutigam Abschied

Händen an den Teller

überzog den Himmel

nun versprich mir noch

Herzen doch noch so

Garten geworfen

zum Guten kehren

fragte der Vater rasch

nach der Pfarrwohnung

mit Gertrud daher

in Asche zerfallen

Name ausgesprochen

auf und sah hinein

einmal wieder sanft

nur der Wiederhall

Sense durch die dunkelnde

zusammen gingen

Bald sah man wirklich

nach vierzehn Tagen

Unrechtes zu thun

zog sie nicht heraus

eben zu reifen

in meinem blanksten

an ihres Mannes

gleichfalls verloren

starke Arbeit machten

schickte der Herr Pastor

Jahre eingefangen

verlor sie ihre Spur

gar kein Ende nehmen

doch zu bemerken

Ferne einen Schatten

gingen sie weiter

schön geputzt daher

hatte sie der Zufall

ging auf die Lichter

fragte der Vater rasch

ganz vertrackter Streich

gleichfalls verloren

bäuerlicher Einfalt

um meinetwillen

hörte sie laut beten

aus der Dunkelheit

mit dem Immeker

kleinen Wiesenbache

Armen an den Tag

im nassen Graben

kömmt ein Gewitter

Traurig scholl ihre Stimme

bei Lieschen’s Vater

wieder in sein Haus

nach dem gewohnten

Vater und Mutter

verwetterte Waldecke

durch die Oede schallen

Zeit darauf aber

traurige Pause trat ein

Vater und Mutter

brauchst die Augen just

Schwester im Gehen

Flasche Wein mitgebracht

mit den Augen folgte

auf Eurer Schwelle

anderen Morgen

in die Nachbarschaft

Branntwein mit Wasser

vorher empfohlen

hielt ihm die Augen

Lebens erheben

Bruder hat mich heute

in ihren Kasten

mit Branntwein gemacht

Ohr an die Oeffnung

wie zu seinem Troste

eben so wenig

habe ich nun davon

mit einer Ohnmacht

glaubte einen spöttischen

Rehes erinnerte

Unrechtes zu thun

doch mit dir gehen

gehst wieder zu Bett

auf der Schwelle stand

Augen dastehen

rief der Kandidat

nie wieder aufhören

in seiner Krankheit

auf und floh tiefer

nach der Pfarrwohnung

mit Euch zu reden

denn der Kandidat

Handel und Wandel

da sehen Sie’s selbst

vom Kopfe und zerbrach

heiterer zu Muth

huschte die Fledermaus

legte Hut und Rechen

nachher in eine Stadt

erwiderte er sanft

hier als die kleinen

fing an zu weichen

gehn und mich umziehn

mit Verwunderung

Schwester der Heldin

brauchtet auch immer

denn der Wetterjunge

hören und zu sehen

dürren Rasengrund kurz

zur Wohnung gedient

Nadel darin hielt

Anstrengung gelang

so sollst du gehen

mit diesen Worten

trieb sich um Lieschen

Pfarrer verdrießlich

denn der Wetterjunge

herunter und warf

Weile wiederholten

breitete sich eine Scene

Vielleicht spricht er nur

kennst meinen Vater

überzog den Himmel

am vorderen Ende

Spiel deutscher Karten

regnen ja nur so

nun wurde es dunkler

an den Tag legen

Frau Pfarrerin ein

ging auf die Lichter

an dem Baum vorbei

einmal Mann und Frau

Zeit hinter dem Zaun

weiter nichts und ging

Abschied genommen

auch das erwarten

Einsamkeit so wohl

Herrendienst bestraft

eher zu gehen

heftiges Fieber

zu seiner Frau zurück

verhallendes Wort

Pfahl mit dem spitzen

Baumann in Altstadt

sah sie betroffen

Zufall nicht wieder

umkreiste sein Gebiet

immer ein Traum schien

ferneren Lichter

neue Nadel erkannte

Teller vor sie hin

Bisher hatte sie noch

von Haus abkommen

Menge leerer Bienenkörbe

Zeit die Augen drauf

schon Irrwischjungen

am Wege zu stehen

Schere hervor und schnitt

sprang auf das Leitpferd

gut Kirschen essen

von ihnen ganz dicht

Vater hatte ihr Spiel

aber der Teufel

vorhin nicht haben

Lieschen ihn soeben

ergriff den Vorwand

haben wir dich nun

lustig und guter

auch immer mehr Mehl

Wahn verschwand wieder

trauen weniger koste

damit befassen

nur ein Umstand störte

Mutter hatte sie noch

sagte die Kleine boshaft

zog sie nicht heraus

strich sich den langen

zog ein tanzender

Lieschen in den Weg

ehedem zur Seite

sollen die Possen

Hand voll Silbers da

Schule des Lebens sprach

aus der Dunkelheit

schmutzig vom Lesen

in ihrem Herzen

wohl einmal wieder

noch vor Martenstag

Hacke auf der Schulter

zum Theil einseitig

Licht einer kleinen

Augen durch und rief

Fug und Recht offen

Dorfe weiter und brachte

Wie ist das entdeckt

endlich aber siegte

scherzte und ihre Stelle

trat an den Moorbach

Vater sagte weiter

eher zu gehen

hier ins Land kamen

lang werden lassen

Vor der Schenke hielten

ganz andere Richtung

Schulter ins Freie trat

selbst fuhr zusammen

von der Sache verlaute

hörte ihre eigenen

Nacht hier zusammen

Vater antworten

Schmerzen der Geburt

Zeitlang in der Stadt

denn den Schmied finden

ging mit der Laterne

auf einem kleinen

nun wirklich erschien

bald ein Ende nehmen

Lieschen den Vater

an welchem Lieschen

Ferne durch die Felder

haben mich auch irr

von Emmede wieder

huschte die Treppe hinauf

einander und legte

Altstadt gegangen

reicher und genauer

jetzt lief sie Lieschen

Zeitlang in der Stadt

durch die Welt helfen

Habt Ihr kein Fieber

so lange schon trocken

vor Morgens zwei Uhr

sonst zu pfeifen pflegte

um die Zeit gesagt

Gedanke war doch da

Kutschen zu reisen

verzweifelten Lage

Dorfe angesehen

zum Dorfe hinausfuhr

in ihrem Brusttuch

wiederholten Worte

jetzt auch die Mutter

Dachkammer und dachte

zur Wohnung gedient

in sein einsames

nur zuweilen blickte

Jagd zu gerathen

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